Nico Herzog – eine feste Größe
Mittwoch, den 30. März 2011 um 20:03 Uhr
(RP) Der SV Waldfeucht/Bocket ist seit Jahren eine feste Größe im Kreisoberhaus, was aber auch für Trainer Nico Herzog (Foto) gilt. Im Jugendbereich war der "Karkener Junge" nur für den Grenzortclub am Ball. Erste Station bei den Senioren war Bezirksligist Concordia Haaren. Der damalige Trainer Uli Hüning nahm ihn anschließend gleich mit nach Hastenrath. Für die Grün-Weißen spielte Herzog zunächst drei Jahre. Weitere folgten nach der Fusion mit Viktoria Gangelt. "Es waren fünf super Jahre", erinnert sich der bald 43-Jährige.
Danach zog es ihn für zwei Spielzeiten zum 1. FC Heinsberg/Lieck. 1997 übernahm er als Spielertrainer den SV Waldfeucht/Bocket. Die Mannschaft errang unter ihm 2001 die Meisterschaft in der Kreisliga A des Altkreises Heinsberg. Zum direkten Aufstieg reichte es aber nicht, da die Fusion mit den Altkreisen Geilenkirchen und Erkelenz anstand. Es kam zu Relegationsspielen mit Bezirksligist VfJ Ratheim, in denen die Kombinierten knapp das Nachsehen hatten. In der Saison 2003/04 übernahm Rolf "Atze" Tanz das Team, wurde aber bald wieder durch Nico Herzog ersetzt. Unter dem gelang der Elf locker die Quali für die eingleisige A-Liga (ab 2006/07). Seine beste Platzierung erreichte der SV 2007/08 mit Platz zwei hinter Aufsteiger Brachelen.
Aktuell zählt das Team zu den Verfolgern von Spitzenreiter Sportfreunde Uevekoven. Gute Trainingsbedingungen sind Herzog wichtig, "die finden wir besonders im benachbarten niederländischen Montfort (u. a. Kunstrasen), wohin wir jederzeit ausweichen können", so der SV-Coach.
Quelle: Rheinische Post
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