Reserve um den Lohn ihrer Mühen gebracht

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Am Sonntag empfing unsere zweite Mannschaft den A-Liga Absteiger aus Randerath-Porselen. Unsere Reserve begann gut, machte die Räume eng und ließ bis auf einen Fernschuss von Spielertrainer S. Regn, den ein glänzend aufgelegter S. Vreydal im Tor parierte, nichts zu. Auf der anderen Seite war es J. Schmitz, der seine Möglichkeit zum verdienten 1:0 Halbzeitstand nutzte. Den Gästen fiel nichts ein, um den Abwehrriegel zu durchbrechen. Es machte sich Frustation breit, was sich in überhartem Einsteigen äußerte. Dies gipfelte in einer groben Unsportlichkeit – falls man überhaupt noch das Wort Sportlichkeit verwenden sollte – in Person von Holger Schubert, der nach wiederholt verlorenem Zweikampf unserem Kapitän in den Unterleib schlug. Der Schiedsrichter sah diese Tätlichkeit nicht und verwies den Übeltäter nicht des Feldes, was sich in der zweiten Halbzeit zum Nachteil für unsere Elf herausstellen sollte.

Nach dem Pausentee machte die Reserve dort weiter, wo sie aufgehört hatte und erspielte Möglichkeiten, die Führung auszubauen. In der 70. Minuten war es dann der oben gennante H. Schubert, der frei auf unseren Schlussmann S. Vreydal zueilte. Dieser blieb Sieger im Duell Eins gegen Eins. Für alle unverständlich entschied der bis dahin gute Schiedsrichter auf Strafstoß, den Spielertrainer Regn sicher verwandelte. Wenige Minuten später war es erneut H. Schubert, der aus klarer Abseitsposition die unverdiente Gästeführung markierte. Als wenn unsere Elf nicht bereits genügend Benachteiligung erfahren hätte, erhöhte fünf Minuten vor Spielende H. Schubert aus erneuter Abseitsposition auf den 1:3 Endstand.

Der Übeltäter, der bereits in der ersten Halbzeit das Spielfeld hätte verlassen müssen, wurde für RaPo unter kräftiger Mithilfe des Schiedsrichters zum „Matchwinner“. Schubert besaß allerdings selbst nach Spielschluss nicht das Rückgrat, sich für sein primitives Verhalten zu entschuldigen, im Gegenteil. Umso bitterer ist es für unsere Reserve auf diese Art und Weise um den verdienten Lohn ihrer Mühen gebracht worden zu sein.